Bei Netzstörungen steht Ihnen unser Pikettdienst unter 033 856 25 26 zur Verfügung.
Bei Störungen an Ihrer Elektroinstallation wenden Sie sich bitte an einen Elektroinstallateur.

Im Jahr 2025 sanken die Energiepreise weiterhin; im Vergleich zu den Vorjahren jedoch nicht mehr in grossem Ausmass. Die Rückliefertarife blieben eher auf einem tiefen Niveau, was insbesondere in den Sommermonaten deutlich zu spüren war. Die langfristige Beschaffungsstrategie wie auch der hohe Anteil an Eigenproduktion hilft der EWL Genossenschaft, in den Energietarifen weiterhin auf einem stabilen Niveau zu verbleiben.
Die Anzahl Vollzeitstellen betrug im Berichtsjahr durchschnittlich 19, sowie 4 Lernende.
Das Jahr 2025 kann als Übergangsjahr betrachtet werden. Die Übergabe des Geschäftsbereichs Elektroinstallationen an die Aeschimann Elektro AG per Ende 2024 hat zu einem deutlichen Rückgang beim Erlös aus Installationsarbeiten geführt. Die verbleibenden rund CHF 530‘000.- waren Abschlussarbeiten, welche durch die EWL Genossenschaft beendet und abgerechnet wurde. Der neue Geschäftsbereich Energie-Dienstleistungen kam leider nicht zum Laufen und brachte lediglich knapp CHF 180‘000.- an Ertrag ein. Positiv haben sich die übrigen Erträge entwickelt, welche um knapp 25% gesteigert werden konnten.
Der Energieabsatz in unserem Verteilnetz lag im Kalenderjahr 2025 mit 33‘698 MWh erneut über dem Vorjahr.
Insgesamt ist eine Reduktion von rund CHF 3.5 Mio. bei den Erträgen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr auszumachen. Dies ist zum einen auf die fehlenden CHF 2 Mio. aus dem Elektroinstallationsgeschäft, zum anderen auf die tieferen Energietarife zurückzuführen.
Der Energieankauf wie auch der Materialaufwand haben sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich reduziert. Das Bruttoergebnis 1 liegt bei 54% des Nettoerlöses aus Lieferungen und Leistung (Vgl. 2024: 55%).
Der Personalaufwand reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um gut 30%.
Im Berichtsjahr konnten wiederum die vollen betriebswirtschaftlich notwendigen Abschreibungen getätigt werden. Zudem wurden rund CHF 1,2 Mio. in unsere Netzinfrastruktur und die Energieproduktion investiert.
Die kontinuierliche Risikobeurteilung in der Geschäftsleitung mit laufender Berichterstattung an den Verwaltungsrat erlaubt ein rasches und rechtzeitiges ergreifen von Massnahmen. Dies führte unter anderem dazu, dass sich der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung im Verlauf des Jahres 2025 dazu entschieden habe, die Aktivitäten der EWL Genossenschaft ausschliesslich auf die Kernaufgaben Energieproduktion und Energieverteilung zu konzentrieren. Der Geschäftsbereich Energiedienstleistungen wird nicht mehr weitergeführt.
Als Hauptrisiken verbleiben primär der Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich Netzbau, die Energiepreisentwicklung aufgrund der instabilen politischen Weltlage sowie die regulatorischen Vorgaben, welche sich in immer kürzeren Abständen und teils elementar verändern.
Das Jahr 2025 war aufgrund der Trennung von den Dienstleistungsbereichen wie auch der Pensionierung von vier langjährigen Mitarbeitenden ein veränderndes Jahr. Die EWL Genossenschaft steht zum Jahresende hin mit einem kleineren Team sowie einem (wieder) klaren Fokus da. Die Organisation ist ausgerichtet auf die Kernaufgaben.
Für das Jahr 2026 sind viele Projekte für den Bau des intelligenten Netzes der Zukunft aufgegleist. Der Brand vom 13. März 2026 hat diese Projekte aktuell etwas in den Hintergrund treten lassen. Wir sind jedoch zuversichtlich, trotz aller Turbulenzen, den einen oder anderen Grundstein in diese Richtung legen zu können.
Ein grosses Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Mitarbeitenden, welche sich für die EWL Genossenschaft engagieren und tagtäglich vollen Einsatz für unsere Kunden und das Unternehmen leisten – auch in der herausfordernden Zeit zwischen Container, Provisorien und mit teilweise noch fehlenden Arbeitsmitteln.